Yoga

Nicht ausserhalb, nur in sich selbst
soll man den Frieden suchen.
Wer die innere Stille gefunden hat,
der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.

Siddhartha Gautama Buddha
(lebte um ca. 500 v. Christus)
Begründer des Buddhismus

Yoga (Sanskrit: योग, yoga, m.) ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher ganzheitlicher Bewegungsabläufe umfasst. Es hilft, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen und kann auch als „Einheit“, „Verbindung“ und „Harmonie“ übersetzt werden. Seit dem 19. Jahrhundert nimmt auch im Westen die Anzahl der Praktizierenden immer mehr zu.

Yoga besteht nicht nur aus Asanas, sondern ist – wenn man sich ganz darauf einlässt – eine komplette Lebenseinstellung und -philosophie. Es ermöglicht vielen Menschen wieder zu sich finden, einen Ausgleich zu ihrem hektischen Alltagsleben zu schaffen, den Körper fitter, gesünder und beweglicher zu machen, und die Konzentration zu verbessern.

Traditioneller, indischer Yoga unterscheidet sich grundsätzlich vom westlichen, modernen Yoga und enthält sehr viel komplexere Lehren und Praktiken als die modernen Formen.

Ein Asana (Sanskrit: आसन āsana n.) bedeutet Körperstellung oder Sitz und ist ein Hauptbestandteil des Hatha Yoga. Normale Körperübungen entwickeln nur die oberflächlichen Muskeln des Körpers. Asanas hingegen sind für die gründliche Übung der inneren Organe gedacht.

Das Üben von Asanas verursacht keine Kosten, du brauchst keine Hanteln, Gewichte oder Geräte, um Asanas durchzuführen. Man benötigt höchstens eine einfache Matte, um darauf Asanas zu praktizieren.

Die Geste Namasté (Sanskrit: नमस्ते namaste) bedeutet wörtlich übersetzt „Verbeugung zu dir“ und steht für die Überzeugung, dass sich in jedem Menschen ein göttlicher Funke befindet. Wenn wir sie ausüben, würdigt unsere eigene Seele damit die Seele unseres Gegenübers.

Um Namasté auszuführen, bringt man die Handflächen vor der Brust aneinander, schliesst die Augen und neigt den Kopf zum Herzen.

Das Wort Meditation (Sanskrit: dhyāna n.) bedeutet „in Gedanken vertieft sein“ oder „aufrichten“. In der Meditation geht es darum, „die Gedanken zur Ruhe zu bringen“ bzw. „den Geist zu fokussieren“ – Achtsamkeit gefolgt von einen Zustand jenseits des Denkens und Fühlens. Die Tiefe der Meditation ist ein Akt der Bewusstheit ohne einen Gedankeninhalt. Der Zustand in der Meditation lässt sich nur schwer erklären und muss selbst erfahren werden.

Meditation ist der Schlüssel für Positivität, inneren Frieden, Kreativität und Lebensfreude. Sie ist jedem geduldig Übenden zugängig. Schon 10-15 Minuten täglicher Übung erschliessen die inneren Quellen ungeahnter Kraft und verhelfen dir zu Ruhe und Gleichgewicht.

Mantra (Sanskrit: मन्त्र mantra m.) ist eine Gebetsformel, traditionell Energien, die schon immer im Universum existierten und weder erfunden noch vernichtet werden können.

Mantras sollten befreien und haben eine sehr starke energetische Wirkung. Um diese Energien zu aktivieren wird das Mantra in einem bestimmten Rhythmus und in möglichst korrekter Aussprache wiederholt. Es gibt viele verschiedene Mantras mit unterschiedlichen Wirkungen.

Om ( Sanskrit: ॐ aum) ist eine Silbe, die bei Hindus, Jainas und Buddhisten als heilig gilt. Der Klang steht für den transzendenten Urklang, aus dessen Vibrationen nach hinduistischem Verständnis das gesamte Universum entstand. Es bezeichnet die höchste Gottesvorstellung, das formlose Brahman, die unpersönliche Weltseele.

Quellen:
https://wiki.yoga-vidya.de
https://de.wikipedia.org